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Wie der "Kopenhagenhof"entstand

Der größte Döblinger Gemeindebau der NACHkriegszeit (436 Wohnungen) wurde zwischen 1956 und 1959 in zwei Bauetappen auf dem ehemaligen Gelände der Kuffnerschen Bierbrauerei errichtet.

Die erste Bauetappe, Baubeginn war 1956, umfasst den nördlichen Teil der Anlage bis zur Hardtgasse. Vier Architekten - Hubatsch, Omosta, Pariasek und Punzmann - sind für den Nordteil verantwortlich.

Für den Südteil - Baubeginn war 1957, Eröffnung war 1959 - waren die Architekten Hans Pfann, Eduard Böhm, Joachim Peters und Ernst Stamming federführend.

1999 wurde die Garage Schegargasse mit 141 Stellplätzen eröffnet.

In der Wohnhausanlage wurden im Rahmen des städtebaulichen Konzepts "Kunst im Bau" eine Reihe moderner Kunstwerke aufgestellt. Es gab auf diesem Gelände mehrere Quellen. Deshalb lag es auch nahe, Brunnen- Plastiken aufzustellen (> Kunst).

Auf Anregung von Bürgermeister Jonas beschloss der Kulturausschuss, den Bau als Ausdruck der Verbundenheit zwischen Dänemark und Österreich, und zum Dank für die dänische Hilfe nach beiden Weltkriegen am 26. Mai 1962 nach der dänischen Stadt "Kopenhagen" zu benennen.
Die an der Rückseite der Stiege 4 befindliche Gedenktafel soll daran erinnern:

„Zweimal im Laufe eines Menschenalters hat der Krieg Leid und Hunger über unser Land gebracht. Beide Male hat das Dänische Volk nach seinen besten Kräften geholfen, die Not zu lindern.

Zum Zeichen des Dankes für die erwiesene Hilfe und als Ausdruck des Wunsches, dass die Freundschaft zwischen Dänemark und Österreich sich noch vertiefen möge, wurde diese städtische Wohnhausanlage Kopenhagen-Hof benannt. Wien, am 26. Mai 1962“

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